Radtour der Katholischen Jugend 2017

5 Tage – knapp 190 km – über 12 Stunden reine Fahrzeit – 3 Seen – 1 Naturfreibad – 2926m Anstieg – 2935m Abstieg – 3x Billa – 3x Nah&Frisch – 1x Spar - 1x Action Diskonter
Doch wir wollen hier nicht nur knallharte Fakten zu Papier bringen, denn schließlich bestand die Radtour im Waldviertel aus vielen unzähligen Erlebnissen. Wir hatten kaum einen Kilometer auf unseren Messgeräten, als unsere Räder in einen Lieferwagen verfrachtet und nach Horn chauffiert wurden. Halbwegs heil angekommen, konnten wir starten. Bergauf und bergab zogen wir vorbei an Felder und gelangten so von einem kleinen Dorf ins nächste kleine Dorf. Selbst Absperrgitter konnten uns nicht vom rechten Weg abbringen. Kamen bei einer Wegkreuzung dann doch einmal kurze Zweifel auf, welcher Weg der Richtige ist, so konnte man sich sicher sein, es war immer der, der Bergauf ging. Abends bezogen wir unser Quartier unter anderem in Idolsberg, Zwettl und Groß Siegharts, ehe wir die Ortschaft unsicher machten, auf der Suche nach einem Gasthaus oder einer Bar. In Groß Siegharts bekamen wir auch eine Führung durch den Ort, wo keine Kosten und Mühen gescheut wurden, um uns Zeugen werden zu lassen bei der Staatsmeisterschaft im Heißluftballonfahren. Den letzten Nachmittag verbrachten wir in Langau bei einem Bergwerksee. Trotz der täglichen Strapazen konnten sich einige von uns nicht die Chance entgehen lassen mit einem Reifen über den See gezogen zu werden und Wasserskizufahren. Wenn wir gerade nicht mit den Rädern unterwegs waren oder uns im Wasser aufhielten, spielten wir einige „Bummerln“ und Ligretto. Unerwarteterweise lag unsere letzte Unterkunft nicht in Langau, sondern im Nachbarort Safov, einer kleiner tschechischen Ortschaft direkt an der Grenze. So machten wir den kurzen Abstecher über die Staatsgrenze, bevor es am nächsten Morgen, nach einem leckeren Frühstück, wieder zurück nach Horn ging.
An dieser Stelle auch noch ein großes Dankeschön an die niederösterreichischen Pfarrgemeinden Idolsberg, Zwettl, Groß-Siegharts und Langau, die uns eine Schläfmöglichkeit zur Verfügung stellten.
Danke auch an das Organisationsteam für die Planung und das Chauffieren unserer Räder! Zum Glück, haben wir diese Radtour ohne Pannen und Unfälle überstanden und sind gut in Hausmannstätten angekommen.
 

Rad 2017
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