Krankensalbung / Tod / Begräbnis

Jemand in der Familie ist schwer erkrankt und/oder es besteht Todesgefahr. Es gibt in dieser Situation den Wunsch einen Priester zu rufen, um mit/für den/die Kranke/n zu beten.

Sinn der Krankensalbung:

Die Krankensalbung dient der Stärkung des/der Kranken. Sie bringt zum Ausdruck, dass Jesus Christus besonders Menschen in Krankheit und Not nahe ist, ihnen zur Seite steht, sie in ihrem Leid nicht allein lässt. Vor allem in Situationen der existentiellen Bedrohung, der Gefährdung des Lebens und der menschlichen Ohnmacht und Hilflosigkeit kann die Feier der Krankensalbung dem/der Kranken selbst sowie auch den Angehörigen und Freunde Hilfe und Stütze sein. Dabei kann die Krankensalbung auch mehrmals empfangen werden.

Was ist zu tun:

Wenn im Krankheitsfall ein Priester gewünscht wird, rufen Sie in der Pfarrkanzlei (+43 (0)3135 46322) oder den Hr.Pfarrer unter É +43 (0)676 8742 6187 kostenlos an.

Die Krankensalbung ist von der Krankenkommunion zu unterscheiden, unter anderem kann letztere auch täglich empfangen werden.

 

Tod/Begräbnis

Das kirchliche Begräbnis ist zwar kein Sakrament, doch bildete es schon immer eine zentrale Aufgabe des Christentums, Menschen im Übergang von der Welt der Menschen in die Welt Gottes nicht allein zu lassen. Über Jahrhunderte hinweg entwickelte sich eine eigene „ars moriendi“, eine „Kunst des Sterbens“, welche der rituellen Bewältigung der angesichts des Todes auftretenden starken Gefühle von Trauer, Wut, Schuld, Ohnmacht und Hilflosigkeit dient. Hier vermag die christliche Botschaft von der Auferstehung der Toten Trost zu spenden und Hoffnung zu geben.

 
Was ist zu tun?

Bei einem Todesfall sind ein Arzt (wenn der Angehörige zu Hause verstorben ist), ein örtliches Bestattungsinstitut und – sofern ein kirchliches Begräbnis oder eine Verabschiedung gewünscht wird – das Pfarramt zu verständigen. Die Planung und Gestaltung des Begräbnisses geschieht dann in Kooperation mit der Pfarre/dem Pfarrer oder dem Diakon.
Es besteht auch die Möglichkeit, an den Tagen vor dem Begräbnis in der Pfarrkirche oder den Ortskapellen eine „Gebetsstunde“ für den Verstorbenen/die Verstorbene zu gestalten.

 

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